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Rendite kaufen

Renditeliegenschaft kaufen in Bern-Mittelland

Renditeobjekte in Bern-Mittelland sind knapp — und die attraktivsten werden nie inseriert. Wir prüfen Ertragswert und Mieterspiegel, ordnen den Preis realistisch ein und verschaffen Zugang zu Objekten aus unserem Netzwerk.

Warum die besten Objekte nie inseriert werden

Eigentümer von Renditeliegenschaften verkaufen ungern öffentlich: Ein Inserat verunsichert Mieter, signalisiert Verkaufsdruck und zieht unqualifizierte Anfragen an. Entsprechend läuft ein grosser Teil der Transaktionen in Bern-Mittelland über bestehende Netzwerke. Wer als Käufer nur die Portale beobachtet, sieht deshalb nur einen Ausschnitt des Marktes — und meist den weniger attraktiven. Mit einem hinterlegten Anlageprofil sind Sie im Verteiler, bevor ein Objekt an den Markt geht.

Due Diligence: worauf es wirklich ankommt

Der Kaufpreis ist nur eine Zahl — entscheidend ist, was dahintersteht. Wir prüfen den Mieterspiegel auf Nachhaltigkeit und Leerstandsrisiko, den baulichen Zustand auf Unterhaltsstau und die Ist-Mieten auf mietrechtliche Haltbarkeit. Bei einem Referenzzinssatz von 1.25 % liegt die zulässige Nettorendite bei maximal 3.25 % (Art. 269a OR): Ein Objekt, dessen Rendite auf überhöhten Mieten beruht, ist ein Risiko, kein Schnäppchen.

Ertragswert und Finanzierungsstruktur

Ein Anlageobjekt wird über den nachhaltigen Ertrag bewertet: Nettomietertrag geteilt durch den Kapitalisierungssatz. Schon ein halbes Prozent beim Satz verschiebt den Wert erheblich — wir leiten ihn aus realen Transaktionen der Region ab. Bei der Finanzierung gelten andere Regeln als beim Eigenheim: häufig 25 bis 30 % Eigenmittel und eine Tragbarkeitsrechnung auf Objektebene. Mit unserem Renditerechner prüfen Sie eine Gelegenheit in Minuten.

Unsere Arbeitsweise

Jedes Mandat beginnt mit einem kostenlosen, unverbindlichen Erstgespräch, gefolgt von einer lagegenauen Einschätzung statt einer Pauschalzahl. Wir schauen auf Gemeinde, Quartier, Objekttyp und Zustand und vergleichen mit realen Transaktionen aus Bern-Mittelland. Erst danach besprechen wir die Strategie. Betreut werden Sie direkt durch die Geschäftsführung — Sajeevan Satkunam als eidgenössisch diplomierter Immobilienbewerter mit fünfzehn Jahren Erfahrung und Sayan Satkunam mit Studienhintergrund in Banking & Finance — und nicht durch wechselnde Ansprechpersonen.

Ablauf und Zusammenarbeit

Der Ablauf ist bewusst schlank gehalten. Im kostenlosen Erstgespräch klären wir Ausgangslage, Zeithorizont und Ziel — telefonisch, bei Ihnen vor Ort oder in unseren Räumen in Liebefeld. Danach erstellen wir die fachliche Grundlage: eine lagegenaue Bewertung mit offengelegter Herleitung, bei Renditeobjekten nach dem Ertragswertverfahren, bei Wohneigentum hedonisch mit realen Vergleichstransaktionen. Auf dieser Basis entscheiden Sie über das weitere Vorgehen, nicht wir. Erst danach folgt die Umsetzung, inklusive Koordination mit Notariat, Bank, Treuhand und — wo nötig — Rechtsvertretung. Sie erhalten in der Regel innert 24 Stunden eine persönliche Antwort.

Steuerliche Rahmenbedingungen im Kanton Bern

Wer im Kanton Bern kauft oder verkauft, sollte drei Grössen kennen. Die Handänderungssteuer beträgt 1.8 % des Kaufpreises und wird üblicherweise von der Käuferschaft getragen. Beim Verkauf fällt auf dem Gewinn die Grundstückgewinnsteuer an, die ab dem fünften Besitzjahr um 2 % pro Jahr sinkt, bis maximal 70 % nach 35 Jahren — die grosszügigste Besitzdauer-Reduktion der Schweiz. Abzugsfähig sind wertvermehrende Investitionen sowie Makler-, Notariats- und Inseratekosten, nicht aber werterhaltende Reparaturen. Zusammen mit Notariats- und Grundbuchgebühren ergeben sich für Käufer Nebenkosten von rund 3 bis 4 % des Kaufpreises, die aus Eigenmitteln zu finanzieren sind.

Häufige Missverständnisse

Drei Annahmen führen in der Praxis besonders oft in die Irre. Erstens: Ein hoher Ansatzpreis lasse Verhandlungsspielraum. Tatsächlich schreckt er qualifizierte Interessenten ab, das Objekt bleibt am Markt liegen und wird am Ende unter Wert verkauft. Zweitens: Der tiefe Marktzins mache die Finanzierung einfach. Banken rechnen jedoch mit einem kalkulatorischen Zins von rund 5 %, weshalb die Tragbarkeit und nicht der Zins die eigentliche Hürde ist. Drittens: Eine Online-Schätzung genüge als Grundlage. Sie rechnet mit Gemeinde- oder Kantonsdurchschnitten und übersieht, dass sich Lagen innerhalb derselben Gemeinde um mehrere Tausend Franken pro Quadratmeter unterscheiden können.

Warum lokale Datentiefe entscheidet

Im Kanton Bern sind die Preise für Wohneigentum über die letzten zwölf Monate um rund 2.8 bis 2.9 % gestiegen. Der Durchschnitt sagt aber wenig: In Zentrumslagen der Stadt Bern werden Eigentumswohnungen über 10'200 CHF/m² gehandelt, in Köniz um 7'900, in ländlicheren Gemeinden deutlich darunter. Wir pflegen deshalb eigene Marktdaten für über dreissig Gemeinden der Region und weisen offen aus, wo eine Zahl belegt und wo sie geschätzt ist — statt eine Genauigkeit vorzutäuschen, welche die Datenlage nicht hergibt.

— Häufige Fragen

Marktüblich sind rund 5–6 % brutto bei reinen Anlageobjekten, 4–5 % bei Wohn- und Geschäftshäusern und 3–4 % in Premiumlagen. Deutlich höhere Angaben beruhen oft auf nicht nachhaltigen Mieten.
Ja. Ein grosser Teil der Renditeobjekte wechselt ohne öffentliches Inserat den Eigentümer. Mit einem hinterlegten Anlageprofil melden wir uns, sobald etwas Passendes verfügbar ist.
Banken verlangen bei Renditeobjekten in der Regel deutlich mehr als die 20 % beim Eigenheim — häufig 25 bis 30 %. Die Tragbarkeit wird auf Objektebene gerechnet.
Ja. Mieterspiegel, baulicher Zustand, Unterhaltsstau, Rückstellungsbedarf und die mietrechtliche Haltbarkeit der Ist-Mieten gehören zu jeder Prüfung.