— Leistung 02 / Kaufen
Ihre Immobilie. Bevor sie inseriert wird.
Mit einem Käufer-Mandat erhalten Sie früh Zugang zu Objekten ausserhalb der Plattformen — vom Erstwohnsitz bis zur Renditeliegenschaft.
Off-Market-Zugang
Wir kennen Eigentümer und Family Offices, die diskret verkaufen wollen — Plattformen sehen diese Objekte nie.
Suchprofil-Matching
Sie definieren Lage, Budget, Typ und Must-Haves. Wir gleichen täglich automatisiert und manuell ab.
Verhandlung mit Augenmass
Wir verhandeln nüchtern und im Sinn der Substanz — ohne Showdown, ohne Drama.
Warum ein Käufer-Mandat?
Der Schweizer Immobilienmarkt ist eng, gerade in Bern-Mittelland. Die attraktivsten Objekte wechseln oft den Eigentümer, bevor sie je auf einer Plattform erscheinen. Mit einem Käufer-Mandat drehen wir die Suche um: Statt dass Sie Portale durchforsten, formulieren wir Ihr Suchprofil präzise und gleichen es aktiv mit unserem Netzwerk und den laufenden Inseraten ab.
Finanzierung von Anfang an mitgedacht
Wer die Finanzierung vor der Objektsuche klärt, kann bei der passenden Gelegenheit schnell und sicher handeln. Bei einem SNB-Leitzins von 0.0 % liegen zehnjährige Festhypotheken derzeit bei rund 1.4 bis 1.6 %. Banken verlangen mindestens 20 % Eigenkapital und rechnen die Tragbarkeit mit einem kalkulatorischen Zins von 4.5 bis 5 %. Wir klären Ihre Möglichkeiten vorab — unabhängig und mit Zugang zu über 25 Finanzierungspartnern.
Kaufnebenkosten im Kanton Bern
Beim Kauf im Kanton Bern fallen typischerweise 3 bis 4 % Nebenkosten an: die Handänderungssteuer von 1.8 % des Kaufpreises (üblicherweise Käuferseite) sowie Notariats- und Grundbuchgebühren. Wir rechnen diese Kosten transparent in Ihr Budget ein, damit es beim Notar keine Überraschungen gibt.
— Häufige Fragen
Antworten zum Kaufprozess.
Unsere Arbeitsweise
Jedes Mandat beginnt mit einem kostenlosen, unverbindlichen Erstgespräch, gefolgt von einer lagegenauen Einschätzung statt einer Pauschalzahl. Wir schauen auf Gemeinde, Quartier, Objekttyp und Zustand und vergleichen mit realen Transaktionen aus Bern-Mittelland. Erst danach besprechen wir die Strategie. Betreut werden Sie direkt durch die Geschäftsführung — Sajeevan Satkunam als eidgenössisch diplomierter Immobilienbewerter mit fünfzehn Jahren Erfahrung und Sayan Satkunam mit Studienhintergrund in Banking & Finance — und nicht durch wechselnde Ansprechpersonen. Eine persönliche Antwort erhalten Sie in der Regel innert 24 Stunden.
Warum lokale Datentiefe entscheidet
Im Kanton Bern sind die Preise für Wohneigentum über die letzten zwölf Monate um rund 2.8 bis 2.9 % gestiegen. Der Durchschnitt sagt aber wenig: In Zentrumslagen der Stadt Bern werden Eigentumswohnungen über 10'200 CHF/m² gehandelt, in Köniz um 7'900, in ländlicheren Gemeinden des Kiesentals oder Gürbetals deutlich darunter. Wir pflegen deshalb eigene Marktdaten für über dreissig Gemeinden der Region und weisen offen aus, wo eine Zahl belegt und wo sie geschätzt ist — statt eine Genauigkeit vorzutäuschen, welche die Datenlage nicht hergibt.
Steuerliche Rahmenbedingungen im Kanton Bern
Wer im Kanton Bern kauft oder verkauft, sollte drei Grössen kennen. Die Handänderungssteuer beträgt 1.8 % des Kaufpreises und wird üblicherweise von der Käuferschaft getragen; zusammen mit Notariats- und Grundbuchgebühren ergeben sich Erwerbsnebenkosten von rund 3 bis 4 %, die aus Eigenmitteln zu finanzieren sind. Beim Verkauf fällt die Grundstückgewinnsteuer an, die ab dem fünften Besitzjahr um 2 % pro Jahr sinkt, bis maximal 70 % nach 35 Jahren — die grosszügigste Besitzdauer-Reduktion der Schweiz. Abzugsfähig sind wertvermehrende Investitionen sowie Makler-, Notariats- und Inseratekosten, nicht aber werterhaltende Reparaturen.
Das Finanzierungsumfeld 2026
Der SNB-Leitzins liegt seit Juni 2025 bei 0.0 % und wurde am 18. Juni 2026 bestätigt; zehnjährige Festhypotheken bewegen sich um rund 1.4 bis 1.6 %, der hypothekarische Referenzzinssatz liegt bei 1.25 %. Trotz dieses tiefen Niveaus rechnen Banken die Tragbarkeit mit einem kalkulatorischen Zins von 4.5 bis 5 % — das bleibt für viele Haushalte die eigentliche Hürde, nicht der Marktzins. Verlangt werden mindestens 20 % Eigenkapital, davon mindestens 10 Prozentpunkte aus harten Eigenmitteln ausserhalb der Pensionskasse.
Häufige Missverständnisse
Drei Annahmen führen in der Praxis besonders oft in die Irre. Erstens: Ein hoher Ansatzpreis lasse Verhandlungsspielraum. Tatsächlich schreckt er qualifizierte Interessenten ab, das Objekt bleibt am Markt liegen und wird am Ende unter Wert verkauft. Zweitens: Der tiefe Marktzins mache die Finanzierung einfach. Banken rechnen jedoch mit rund 5 %, weshalb die Tragbarkeit und nicht der Zins die eigentliche Hürde ist. Drittens: Eine Online-Schätzung genüge als Grundlage. Sie rechnet mit Gemeinde- oder Kantonsdurchschnitten und übersieht, dass sich Lagen innerhalb derselben Gemeinde um mehrere Tausend Franken pro Quadratmeter unterscheiden können.
— Bern-Mittelland
Suchauftrag erfassen
Sagen Sie uns, was Sie suchen — wir gleichen Ihr Profil aktiv mit Markt und Netzwerk ab, inklusive Off-Market-Gelegenheiten. Kostenlos und unverbindlich.
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