— Spezialisierung
Mehrfamilienhäuser. Substanz, nicht Spekulation.
Vermittlung von Renditeliegenschaften für institutionelle und private Investoren. Diskret, datenbasiert, mit Banking-Hintergrund.
Ertragswertanalyse
Detaillierte Analyse Mieterspiegel, Leerstandsrisiko, Sanierungsbedarf, Marktmiete vs. Ist-Miete.
Investoren-Netzwerk
Direktzugang zu vorqualifizierten Käufern: Family Offices, Pensionskassen, private Investoren.
Verkaufsstrategie
Off-Market oder gezielte Bieterverfahren — abhängig von Objekt, Markt und Verkäuferpriorität.
Due-Diligence-Begleitung
Wir bereiten alle DD-Unterlagen sauber auf und begleiten Käufer bis zum Notarvertrag.
Portfolio-Mandate
Auch grössere Bestände: strukturierter Verkauf einzelner Objekte oder als Paket.
Internationale Investoren
Erfahrung mit ausländischen Investoren (Lex Koller-Konformität sichergestellt).
Ertragswert statt Bauchgefühl
Ein Mehrfamilienhaus wird nicht wie ein Eigenheim bewertet, sondern über seinen nachhaltigen Ertrag: Der Nettomietertrag wird mit einem marktgerechten Kapitalisierungssatz kapitalisiert. Schon ein halbes Prozent beim Satz verschiebt den Wert um Hunderttausende. Wir leiten den Kapitalisierungssatz aus realen Transaktionen der Region Bern-Mittelland ab — nicht aus einem generischen Modell — und trennen sauber zwischen Ist-Mieten und nachhaltig erzielbarem Ertrag.
Renditen und rechtliche Leitplanken
Marktüblich sind Bruttorenditen von rund 5–6 % bei reinen Anlageobjekten, 4–5 % bei Wohn- und Geschäftshäusern und 3–4 % in Premiumlagen. Entscheidend ist das Mietrecht: Bei einem Referenzzinssatz von 1.25 % liegt die zulässige Nettorendite bei maximal 3.25 % (Art. 269a OR). Wer den Ertrag mit überhöhten Mieten schönrechnet, riskiert Anfechtungen und Wertkorrekturen. Wir bewerten mit haltbaren Zahlen — das schützt Käufer wie Verkäufer.
Diskrete Vermittlung im Investoren-Netzwerk
Die attraktivsten Renditeobjekte in Bern-Mittelland wechseln oft den Eigentümer, ohne je öffentlich inseriert zu werden. Ein öffentliches Inserat verunsichert Mieter und signalisiert Verkaufsdruck. Wir vermitteln auf Wunsch vollständig Off-Market — gezielt an vorqualifizierte Investoren aus unserem Netzwerk, mit vollständiger Due-Diligence-Unterlage von Mieterspiegel über Unterhaltsstau bis zur Ertragsprognose.
— Häufige Fragen
Antworten zu MFH-Mandaten.
Unsere Arbeitsweise
Jedes Mandat beginnt mit einem kostenlosen, unverbindlichen Erstgespräch, gefolgt von einer lagegenauen Einschätzung statt einer Pauschalzahl. Wir schauen auf Gemeinde, Quartier, Objekttyp und Zustand und vergleichen mit realen Transaktionen aus Bern-Mittelland. Erst danach besprechen wir die Strategie. Betreut werden Sie direkt durch die Geschäftsführung — Sajeevan Satkunam als eidgenössisch diplomierter Immobilienbewerter mit fünfzehn Jahren Erfahrung und Sayan Satkunam mit Studienhintergrund in Banking & Finance — und nicht durch wechselnde Ansprechpersonen. Eine persönliche Antwort erhalten Sie in der Regel innert 24 Stunden.
Warum lokale Datentiefe entscheidet
Im Kanton Bern sind die Preise für Wohneigentum über die letzten zwölf Monate um rund 2.8 bis 2.9 % gestiegen. Der Durchschnitt sagt aber wenig: In Zentrumslagen der Stadt Bern werden Eigentumswohnungen über 10'200 CHF/m² gehandelt, in Köniz um 7'900, in ländlicheren Gemeinden des Kiesentals oder Gürbetals deutlich darunter. Wir pflegen deshalb eigene Marktdaten für über dreissig Gemeinden der Region und weisen offen aus, wo eine Zahl belegt und wo sie geschätzt ist — statt eine Genauigkeit vorzutäuschen, welche die Datenlage nicht hergibt.
Steuerliche Rahmenbedingungen im Kanton Bern
Wer im Kanton Bern kauft oder verkauft, sollte drei Grössen kennen. Die Handänderungssteuer beträgt 1.8 % des Kaufpreises und wird üblicherweise von der Käuferschaft getragen; zusammen mit Notariats- und Grundbuchgebühren ergeben sich Erwerbsnebenkosten von rund 3 bis 4 %, die aus Eigenmitteln zu finanzieren sind. Beim Verkauf fällt die Grundstückgewinnsteuer an, die ab dem fünften Besitzjahr um 2 % pro Jahr sinkt, bis maximal 70 % nach 35 Jahren — die grosszügigste Besitzdauer-Reduktion der Schweiz. Abzugsfähig sind wertvermehrende Investitionen sowie Makler-, Notariats- und Inseratekosten, nicht aber werterhaltende Reparaturen.
Das Finanzierungsumfeld 2026
Der SNB-Leitzins liegt seit Juni 2025 bei 0.0 % und wurde am 18. Juni 2026 bestätigt; zehnjährige Festhypotheken bewegen sich um rund 1.4 bis 1.6 %, der hypothekarische Referenzzinssatz liegt bei 1.25 %. Trotz dieses tiefen Niveaus rechnen Banken die Tragbarkeit mit einem kalkulatorischen Zins von 4.5 bis 5 % — das bleibt für viele Haushalte die eigentliche Hürde, nicht der Marktzins. Verlangt werden mindestens 20 % Eigenkapital, davon mindestens 10 Prozentpunkte aus harten Eigenmitteln ausserhalb der Pensionskasse.
Häufige Missverständnisse
Drei Annahmen führen in der Praxis besonders oft in die Irre. Erstens: Ein hoher Ansatzpreis lasse Verhandlungsspielraum. Tatsächlich schreckt er qualifizierte Interessenten ab, das Objekt bleibt am Markt liegen und wird am Ende unter Wert verkauft. Zweitens: Der tiefe Marktzins mache die Finanzierung einfach. Banken rechnen jedoch mit rund 5 %, weshalb die Tragbarkeit und nicht der Zins die eigentliche Hürde ist. Drittens: Eine Online-Schätzung genüge als Grundlage. Sie rechnet mit Gemeinde- oder Kantonsdurchschnitten und übersieht, dass sich Lagen innerhalb derselben Gemeinde um mehrere Tausend Franken pro Quadratmeter unterscheiden können.
— Bern-Mittelland
Renditeobjekt besprechen
Ob Verkauf, Bewertung oder Ankauf — wir prüfen Ihr Renditeobjekt nach Ertragswert und mietrechtlicher Haltbarkeit. Kostenloses Erstgespräch.
Kostenlos & unverbindlich · Antwort innert 24 h
